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Barrierefreies Studieren in Bayern

Sozialstaatssekretär Hintersberger: „Uni Würzburg schafft Chancengleichheit!“

021.18

Chancengleichheit im Studium ist eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Start ins Arbeitsleben. Dabei geht es nicht nur um die Beseitigung von Barrieren an Eingängen und Hörsälen: „Die Universität Würzburg hat schon 2008 eine eigene Kontakt- und Informationsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung eingerichtet. Sie berät die Studentinnen und Studenten bestmöglich und unterstützt sie Semester für Semester“, so Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger, der die Universität heute besuchte.

Die Uni Würzburg war die erste Universität, die das Signet ‚Bayern barrierefrei‘ erhalten hat, und das bereits im Jahr 2016. Das Signet steht für einen konkreten und beachtlichen Beitrag zur Barrierefreiheit. Es weist aber auch auf nachahmenswerte Beispiele hin und auf Partner, die sich mit dem Freistaat zusammen engagieren: „Der Staat nimmt viel Geld in die Hand, um Barrieren abzubauen – allein im letzten und in diesem Jahr beträgt das Investitionsvolumen 235 Millionen Euro. Aber wir brauchen auch Partner: aus den Kommunen, aus der Wirtschaft, von Interessenverbänden. Hier an der Universität Würzburg wird sichtbar, was Barrierefreiheit bedeutet: gleiche Chancen und Möglichkeiten für Menschen mit und ohne Behinderung!“, betonte Hintersberger. In Bayern weisen mittlerweile knapp 1.200 Signets auf Partner hin, die sich aktiv für den Abbau von Barrieren einsetzen.